Auf der 3GSM in Barcelona wurden neue Mobile TV Endgeräte von Nokia, Sagem, Samsung und LG vorgestellt.
LG KU950:
In Barcelona wurde von LG das DVB-H-Handy KU950 präsentiert. Viele Informationen gibt es leider noch nicht. Das Handy ist mit einem QVGA-Drehdisplay ausgestattet. Das KU950 soll zum Start des Handy-TV-Dienstes DVB-H verfügbar sein, aber wahrscheinlich erst 2008. Der Preis liegt bei etwa 99 €.
Samsung SGH-F510:
Neu kommt nun das SGH-F510 hinzu, das wie das F500 mit UMTS, HSDPA und DivX-fähigem Player auf den Empfang und die Wiedergabe von Videos spezialisiert ist, zusätzlich aber auch DVB-H-Fernsehen auf das Display bringt. Mit 410 MByte internem Speicher und microSD-Slot steht viel Speicher zur Verfügung.
Nokia N77:
Mit dem N77 stellt Nokia ein handliches DVB-H-Handy vor, das wohl zum Start des Handy-TV-Dienstes angeboten wird. Damit rechnen die Beteiligten jedoch erst zu Ende 2007. Zusammen mit dem N92 hat Nokia damit schon zwei Fernseh-Telefone parat.
Sagem my750C:
Für den französischen Hersteller Sagem ist DVB-H weiterhin ein Thema. Das 2006 vorgestellte Handy myMobileTV, mit dem man digitales Fernsehen empfangen kann, soll rechtzeitig zum Start des TV-Dienstes Verstärkung durch das my750C (myMobileTV II) erhalten, ein Swivel-Modell, dessen Display man aufklappen und um 180 Grad drehen kann, sodass das QVGA-Display (240 × 320 Pixel, 18 Bit Farbtiefe) zum bequemen Fernsehgucken und Fotografieren – eine 2-Megapixel-Kamera ist eingebaut – außen liegt. Weitere Rasterungen im Drehgelenk erlauben es, das Gerät mit aufgestelltem Display wie einen kleinen Monitor auf den Tisch zu stellen.
Besaß der Vorgänger noch eine ausziehbare Antenne, hat Sagem diese nun ins Gehäuse integriert. Das Triband-Handy spielt auch MP3-Musik ab, der 25-MByte-Speicher ist über eine microSDCard erweiterbar. Via Bluetooth überträgt das my-750c Musik und Fernsehton in Stereo-Qualität auf drahtlose Headsets. Mittels SyncML kann man Adressen und Termine über das Funknetz mit PIM-Servern abgleichen. Eine Akkuladung soll für maximal fünf Stunden Sprechzeit oder drei Stunden mobiles Fernsehen reichen.
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