München - Mobile 3.0 hat seinen überarbeiteten Vorschlag zur Programmbelegung für das mobile Fernsehen via DVB-H wie gefordert noch im alten Jahr bei den Landesmedienanstalten eingereicht. Damit steht das Konzept samt Einigung mit den großen Programmanbietern.

Die vertraglichen Einigungen mit ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat.1 hat das Handy-TV-Konsortium ebenso vorgelegt. Erfolgreich verliefen außerdem die Gespräche mit weiteren TV- und verschiedenen Radioprogrammanbietern.

“Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht”, erklärte der Mobile 3.0-Präsident Rudi Gröger stolz. “Damit haben wir die Forderungen der Landesmedienanstalten voll erfüllt. Wir sehen der Entscheidung voller Zuversicht entgegen.” Weiter erklärte Gröger, dass man “im Plan” sei.

Wie knapp die Zeit jedoch ist, zeigt der Fakt, dass Mobile 3.0 in seiner Pressemitteilung die Fußball-EM mit keinem Wort erwähnt. Allen ist klar, dass das Sportgroßereignis der neuen Übertragungstechnologie einen deutlichen Schub geben könnte, doch auf ein klares Bekenntnis zu einem pünktlichen Start wollen sich die Mobile 3.0-Manager wohl weiterhin nicht festlegen lassen. Dies ist andererseits auch verständlich - hat man doch noch nicht die endgültige Zusage der Landesmedienanstalten. [mehr]

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