Handy-TV via DVB-H pünktlich zur EM? Das große Ziel ist nach dem Flop zur WM-2006 jetzt doch greifbar: Die lang ersehnte Lizenz der Landesmedienanstalten für den Plattformbetrieb hat Mobile 3.0 seit Dienstag zwar in der Tasche. Doch damit sind längst nicht alle Probleme aus der Welt. Das Joint-Venture der Verlagshäuser Holtzbrinck und Burda mit Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) hat noch keine Verträge mit dem Netzbetreiber T-Systems. Immerhin steht die Programmliste: ARD, ZDF, RTL, Vox, Sat.1 und ProSieben liefern bewegte Unterhaltung auf’s Display. N24 und n-tv schicken Info-Angebote. Zudem gibt es drei Hörfunk-Wellen. Unklar ist noch das Konzept für regionale Programme im Handy-TV. Derzeit ist ein Servicekanal namens “Deutschland 24″ im Gespräch, der von mehreren Regionalsendern, darunter Hamburg 1 und TV Berlin, geplant wird. Angedacht ist ein bundesweites Mantelprogramm - mit Sendefenstern für lokale Anbieter. Viel Arbeit unter Zeitdruck für Mobile 3.0: Am 1. Juni soll der Startschuss fallen.
Quelle: turi2, wuv.de, dwdl.de, netzeitung.de
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