Archiv für die Kategorie: DMB

EU-Kommissarin Viviane Reding will die Industrie und die EU-Mitgliedsstaaten diese Woche auffordern, die Entwicklung und Verbreitung von DVB-H als europäischen Standard voranzutreiben. Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin wolle am Mittwoch eine Mitteilung veröffentlichen, in der sie damit drohe, andernfalls einen Standard vorzuschreiben. Die EU-Mitgliedsländer würden außerdem dazu aufgefordert, den Anbietern Frequenzen zu überlassen, die momentan noch für Mobile TV genutzt werden. [mehr]

Der Mobile-TV-Provider Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) zeigt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Handy-TV in zwei Varianten: Neben dem bereits in Deutschland erhältlichen DMB-Empfang, stellt der Anbieter das “Hosentaschenfernsehen” auch mit Endgeräten, die mit dem Konkurrenz-Standard DVB-H arbeiten, vor. Messebesucher könnten beide Techniken testen, heißt es.

via: MFD

Nach ARD plant jetzt auch das ZDF einen 100-Sekunden Ableger der heute Sendung. Das ZDF prüft derzeit die rechtliche Lage für eine mobile Version der “heute”-Nachrichten. Geplant ist eine 100 Sekunde lange Nachrichtenvariante namens “heute kompakt”. Die ARD-Tagesschau will hingegen bereits starten und soll ab dem 16. Juli 2007 täglich auch mit dem Handy abrufbar sein.

via: Golem

Trotz aller Verzögerungen und Risiken prognostiziert Goldmedia für Fernsehen auf dem Handy in der aktuellen Mobile TV Studie ein beachtliches Umsatzpotenzial: Mobile TV könnte in Deutschland im Jahr 2012 einen Umsatz von 655 Mio. Euro erzielen und damit zu einem wichtigen Eckpfeiler der Medienbranche werden. Auf dem Weg zum kommerziellen Marktstart sind aber noch einige Hürden zu nehmen. Erst in den vergangenen Wochen endeten bei der Bundesnetzagentur und bei den Landesmedienanstalten die Ausschreibungsfristen für den Handy-TV-Standard DVB-H. Beworben haben sich zahlreiche Unternehmen, darunter Inhalte- und Mobilfunkanbieter sowie unabhängige Plattformbetreiber.

via: OpenPR

Am 07.07.2007 strahlt N24 mobile live die Konzerte von “Live Earth” aus. „N24 Mobile“ bringt ab 03:10 Uhr die Live Earth-Konzerte von Weltstars aus Rock und Pop - Start ist in Sydney. Das Mobile TV Programm N24 mobile ist über watcha (MFD) empfangbar.

Samsung hat den ersten multi-standard channel decoder (S3C4F31) vorgestellt. Das 65 nanometer “große” chipset unterstützt verschiedene Handy TV Standards wie zum Beispiel: DVB-H/T, DAB-IP, DMB und mehr. Damit kann der Decoder in den meisten Ländern eingesetzt werden. Im 4. Quartal 2007 soll mit der Produktion begonnen werden.

Letzte Woche fand in Rom erstmals die «Mobile TV World» statt. An der Fachkonferenz, die vom international tätigen Beratungsunternehmen ITEMS durchgeführt wurde, nahmen neben Handyherstellern und Netzwerkbetreibern auch Medienhäuser statt. Alle schätzen das Potential von Mobile TV als sehr hoch ein, die Nachfrage bei den Verbrauchern bestehe. Doch nach wie vor sind die technischen Hürden gross. [mehr]

Die Standardisierungsorganisation Open Mobile Alliance (OMA) hat heute die Mobile TV-Spezifikation Mobile Broadcast 1.0 (BCAST) zur Begutachtung veröffentlicht. Der globale Standard für interaktives Mobilfernsehen und On-Demand-Dienste sei kompatibel mit allen IP-basierten Plattformen zur Verbreitung von Inhalten, teilte die Organisation mit. Damit seien auf BCAST aufbauende Systeme sowohl für DVB-H als auch andere Sendeverfahren geeignet. [mehr]

Someone brought my attention towards a Digitimes article where some people from Israel-based mobile chip designer Siano Mobile Silicon are talking about Mobile TV and MBMS. Some of the interesting points below. [more]

Via: 3g 4g Blog

DVB-H oder T-DMB (oder vielleicht doch noch ATSC-M/H)? Die Karten im Poker um den einheitlichen Standard beim Handy-TV werden ständig neu gemischt und auch, wenn es durchaus möglich ist, dass sich DVB-H EUweit durchsetzt, kann man eine Entwicklung wie den Dual-Mode-Tuner VA3B5EZ915 aus dem Hause Sharp nur begrüßen.

Wie Looki.de berichtet, kann man mit diesem kleinen Alleskönner problemlos beide Standards empfangen. Das Bauteil

misst gerade einmal 8×8x1,25 Millimetern und soll beim Empfang von DVB-H nur 43 Milliwatt verbrauchen, sowie im DMB-Modus 190 Milliwatt.

Abschreckend ist indes noch der Preis für das Mini-Gerät, dass sich optimal für den Einbau in Handys eignet. So schreibt Teltarif.de:

Erste Musterexemplare sollen ab Juli des laufenden Jahres zu einem Preis von 20 000 Yen (etwa 122 Euro) erhältlich sein.

Wenn man bedenkt, dass die kleinen Teile auch noch eingebaut und in bestehende Hard- und Software integriert werden müssen, so steht zu befürchten, dass die Dual-Mode-Geräte ganz schön teuer werden.

Via Handy Weblog