Archiv für die Kategorie: DVB-H

Die Telekommunikationskonzerne T-Mobile, Vodafone D2 und O2 dürfen bei der Einführung von Handy-TV kooperieren. Gegen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens gebe es keine Einwände, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamts auf Anfrage von dpa. Offen ist allerdings noch ein Kartellverfahren, in dem der Wettbewerb unter T-Mobile , Vodafone und der Telefonica-Tochter O2 untersucht wird. Mit einer Entscheidung wird für die zweite Septemberhälfte gerechnet. Die drei Unternehmen wollen bei der mobilen Fernsehübertragung per DVB-H zusammenarbeiten und wollen dazu eine gemeinsame Tochter gründen.
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Die drei Unternehmen wollen ab Frühjahr kommenden Jahres mindestens 16 Programme mit dem DVB-H-Standard über das Handy empfangbar machen. Das Konsortium konkurriert mit einer Allianz aus MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH und Neva Media, die von Medienunternehmen kontrolliert wird. An Neva Media sind die Verlagshäuser Hubert Burda Media und Holtzbrinck beteiligt. [mehr]

Die Swisscom muss sich im Wettlauf um die Lizenz für terrestrisches Handy-TV auf schwergewichtige Gegner aus dem Ausland einstellen. Neben dem Schweizer Ex-Monopolisten hatte sich Ende Juli nur ein weiteres Unternehmen beworben – die bis dato unbekannte Mobile TV Schweiz AG.

Gestern lüftete die Mobile TV auf einer Presseveranstaltung das Geheimnis um ihre Investoren – hierzu zählen der auf Rundfunkübertragungen spezialisierte Ableger der Deutschen Telekom, T-Systems Media&Broadcast sowie South Korea Telecom als weiterer Partner, meldet Klein Report. Demzufolge will T-Systems “einen zweistelligen Millionenbetrag im unteren Drittel” in das Schweizer Handy-TV-Netz stecken. Bis Mai 2008, also vor der Fußball-Europameisterschaft, soll ein Drittel der Bevölkerung in den Großräumen Basel, Bern, Genf und Zürich versorgt sein. [mehr]

Die MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH und die NEVA Media GmbH haben heute die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur Einführung von mobilem Fernsehen in Deutschland vereinbart. Mit dem Zusammenschluss wollen die bisherigen Konkurrenten um entsprechende Rundfunklizenzen die Einführung von Mobile-TV über den Sendestandard DVB-H für 2008 in Deutschland sichern. [mehr]

In Malaysia wird dieses Jahr ein Mobile TV Angebot basierend auf DVB-H gestartet werden. MiTV setzt die DVB-H Lösung mit Nokia Siemens Networks um.

In Vietnam wird der Operator VTC Ende des Jahres sein Handy TV Angebot starten. Auch hier wird DVB-H eingesetzt. Zur Zeit laufen Trials in Hanoi und Ho Chi Minh Stadt. Der Standard Service umfasst sieben TV Kanäle und zwei Radiokanäle, das Premium Angebot bietet eine weiteren Kanal mit lokalen News und 2 weitere Radiokanäle an. Die Registrierung für das Mobile TV Angebot wird 30 USD kosten, der Standard Serive 6 USD und das Premium Angebot zusätzlich 2 USD pro Monat. Die Abrechnung erfolgt via PrePaid Karten oder SMS. Nokia und Samsung werden anfangs die Endgeräte für das Handy TV Angebot liefern.

Im Vereinigten Königreich bleiben ab Februar 2008 die Bildschirme dunkel. Zumindest für die paar tausend Kunden, die sich einige ihrer Lieblingssendungen auf dem Handy angesehen haben. Dem erst im vergangenen Oktober mit einer 2,5 Millionen Pfund schweren Kampagne und Silikonwunder Pamela Anderson als Werbefigur gestarteten Handy-TV von Virgin Mobile wird der Stecker rausgezogen. Der Technikpartner British Telecom, über dessen “Movio”-Plattform das Angebot mit fünf Fernsehsendern realisiert wurde, stellt Movio ein und macht Medienberichten zufolge die zuständige Abteilung gleich ganz zu. [mehr]

Der Bitkom hat im Vorfeld einer Anhörung in Berlin am morgigen Donnerstag umfangreichen Nachbesserungsbedarf am Entwurf für den 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrags (RfÄStV) der Länder angemeldet. Der IT-Branchenverband erkennt in einer Stellungnahme zwar grundsätzlich das Bestreben der Medienpolitiker an, “das deutsche Rundfunkrecht den gewandelten technologischen und wettbewerblichen Rahmenbedingungen anzupassen und die Behandlung neuer Übertragungswege und der damit aufkommenden neuen Geschäftsmodelle in die Überlegungen zur Novellierung einzubeziehen”. Zugleich beanstandet die Lobbyvereinigung aber etwa, dass der Vorschlag ungünstige Rahmenbedingungen fürs Handy-TV, Möglichkeiten zur Ausdehnung für ARD und ZDF, sowie eine neue GEZ-Klausel.

Die Länder haben vor kurzem ihren Entwurf für die Neufassung des Rundfunkänderungsstaatsvertrag Fachkreisen vorgelegt. Die geplanten Änderungen des umfangreichen Regelwerks beschäftigen sich vor allem mit der Digitalisierung der Übertragungswege. Sie betreffen hauptsächlich die Regulierung so genannter Plattformen wie etwa rund um den Standard DVB-H für Mobile TV, die Zulassung von bundesweit verbreitetem Rundfunk mit entsprechenden Kapazitätszuweisungen sowie die Neuorganisation der Medienaufsicht. Dabei soll vor allem die Konzentrationsaufsicht im Rahmen einer Neustrukturierung der Landesmedienanstalten anders aufgestellt werden. [mehr]

via: Heise

Die EU-Kommission hat heute wie erwartet eine Mitteilung herausgegeben mit dem Ziel, die Verbreitung des mobilen Fernsehens zu beschleunigen. Wie schon bei früheren Gelegenheiten ermuntert sie dazu, DVB-H als einheitliche europäische Mobilfernsehnorm zu verwenden und “eröffnet den europäischen Binnenmarkt für Mobilfernsehdienste”. Angesichts bevorstehender großer Sportereignisse wie der Fußball-Europameisterschaft und der Olympischen Spiele sieht die Kommission 2008 als “ein entscheidendes Jahr für die Einführung des Mobilfernsehens in der EU, denn es wird eine einmalige Chance für die Bekanntmachung und Verbreitung solcher neuen Dienste unter den Verbrauchern bieten”. [mehr]

EU-Kommissarin Viviane Reding will die Industrie und die EU-Mitgliedsstaaten diese Woche auffordern, die Entwicklung und Verbreitung von DVB-H als europäischen Standard voranzutreiben. Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige Kommissarin wolle am Mittwoch eine Mitteilung veröffentlichen, in der sie damit drohe, andernfalls einen Standard vorzuschreiben. Die EU-Mitgliedsländer würden außerdem dazu aufgefordert, den Anbietern Frequenzen zu überlassen, die momentan noch für Mobile TV genutzt werden. [mehr]

Die ersten Ergebnisse des Pilotprojekts “mobile tv austria” liegen auf dem Tisch und sind sehr zufriedenstellend. Hannes Ametsreiter, Marketing-Vorstand der mobilkom austria, betont, dass Österreich mit der Verabschiedung des Gesetzesentwurfes durch den Nationalrat eine Vorreiterrolle bei Handy TV im DVB-H-Standard einnehmen könne. Besonders gut kamen bei den Testpersonen Bild-, Tonqualität und Auflösung an. [mehr]

Der Mobile-TV-Provider Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD) zeigt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Handy-TV in zwei Varianten: Neben dem bereits in Deutschland erhältlichen DMB-Empfang, stellt der Anbieter das “Hosentaschenfernsehen” auch mit Endgeräten, die mit dem Konkurrenz-Standard DVB-H arbeiten, vor. Messebesucher könnten beide Techniken testen, heißt es.

via: MFD