Archiv für die Kategorie: DVB-SH

Die Europäische Kommission hat der Schaffung eines Gemeinschaftsunternehmens gemäß EU-Fusionskontrollverordnung zugestimmt, an dem die Satellitenbetreiber SES Astra und Eutelsat beteiligt sein werden. Mit Hilfe des Gemeinschaftsunternehmens soll die Satelliten-Infrastruktur für mobiles Fernsehen sowie für Sprach- und Datenkommunikationsdienste für mobile Geräte bereitgestellt werden. Nach Auffassung der Kommission werde der wirksame Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben durch das Vorhaben nicht erheblich beeinträchtigt.

Die Kommission kam bei ihrer Überprüfung dzu dem Schluss, dass die Kunden im Hinblick auf die Bereitstellung der Satelliten-Infrastruktur für die Inhaltsübertragung an Mobilgeräte weiterhin eine hinreichende Auswahl zwischen verschiedenen Infrastrukturen haben werden, die auf unterschiedlichen technischen Übertragungsstandards beruhen. Die Kommission gelangte ferner zu dem Ergebnis, dass das geplante Gemeinschaftsunternehmen nicht zur Abstimmung oder zum Ausbau der Tätigkeiten der eigenen Unternehmenssparten von Astra und Eutelsat führen wird, die vor allem Übertragungsdienste und -lösungen für Festgeräte anbieten. Im Hinblick auf die Infrastruktur für wechselseitige Sprach- und Datenkommunikation mit mobilen Geräten gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass das Vorhaben keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwerfen wird, weil neben dem Gemeinschaftsunternehmen eine ausreichende Zahl von starken Mitbewerbern auf dem betreffenden Markt tätig ist

SES Astra und Eutelsat hatten sich im vergangenen Jahr darauf geeinigt, ein Joint Venture zu gründen, an dem beide Firmen zu 50 Prozent beteiligt sind (SatelliFax berichtete). Das neue Unternehmen wolle die S-Band-Nutzlast auf dem Eutelsat-Satelliten W2A, der 2009 gestartet werden soll, betreiben. Die S-Band-Nutzlast stellt ein Investitionsvolumen von bis zu 130 Millionen Euro dar. Das S-Band (2,0 und 2,2 GHz), das sowohl für SES als auch für Eutelsat ein neues Frequenzband darstellt, bietet eine Reihe von Frequenzen, die für die Unterstützung eines drahtlosen Netzwerkes für mobile Applikationen optimiert sind. So können Videos und andere Dienste an Mobilgeräte wie Telefone, PDAs, Notebooks und Fahrzeugempfänger geliefert werden. Die S-Band-Nutzlast gilt auch Grundlage für eine Hybrid-Infrastruktur in Europa, in der sich Satelliten- und terrestrische Netzwerke ergänzen. Das soll etwa bei der Verbreitung von Handy-TV im Standard DVB-SH der Fall sein.

Quelle: www.astra.lu / www.eutelsat.de

On the occasion of IBC, Alcatel-Lucent and Samsung Electronics today announced that they are demonstrating live broadcast mobile TV in S-Band using a Samsung handset.

The handset used for this demonstration is a Samsung SGH-P930. Following both companies’ agreement in October 2006, Samsung is developing mobile handsets compatible with the DVB-SH standard. The specifications of the DVB-SH standard were approved by the DVB Project on February 14, 2007. The commercial availability of Samsung’s DVB-SH models is expected in Q1 2008. [more]

Das Fernsehen per Mobiltelefon soll endlich in Fahrt kommen. Eine Vorgabe der EU gibt den künftigen Standard vor. Damit ist für Handy-Hersteller und Programmanbieter der Weg frei. Sie können passende Endgeräte und Inhalte entwickeln. Ab 2008 soll’s losgehen. Einen Vorgeschmack bietet die Ifa. [mehr]

Die Europäische Raumfahrt Agentur (ESA) hat Thales Alenia Space mit der Entwicklung eines S-Band repeaters beauftragt. Dieser wird kompatibel mit DVB-SH sein. Der Auftrag wurde im Rahmen des ARTES 4 Programms, ein ESA Partnerschaftsprogramm für Satellitenprojekte abgeschlossen. Der Repeater wird das Kernstück der “Unlimited Mobile TV”-Lösung von Alcatel-Lucent.

Letzte Woche fand in Rom erstmals die «Mobile TV World» statt. An der Fachkonferenz, die vom international tätigen Beratungsunternehmen ITEMS durchgeführt wurde, nahmen neben Handyherstellern und Netzwerkbetreibern auch Medienhäuser statt. Alle schätzen das Potential von Mobile TV als sehr hoch ein, die Nachfrage bei den Verbrauchern bestehe. Doch nach wie vor sind die technischen Hürden gross. [mehr]

Die Standardisierungsorganisation Open Mobile Alliance (OMA) hat heute die Mobile TV-Spezifikation Mobile Broadcast 1.0 (BCAST) zur Begutachtung veröffentlicht. Der globale Standard für interaktives Mobilfernsehen und On-Demand-Dienste sei kompatibel mit allen IP-basierten Plattformen zur Verbreitung von Inhalten, teilte die Organisation mit. Damit seien auf BCAST aufbauende Systeme sowohl für DVB-H als auch andere Sendeverfahren geeignet. [mehr]

Someone brought my attention towards a Digitimes article where some people from Israel-based mobile chip designer Siano Mobile Silicon are talking about Mobile TV and MBMS. Some of the interesting points below. [more]

Via: 3g 4g Blog

Market research company Screen Digest suggests that mobile TV will enjoy significant revenue in the coming years. According to their new study, by 2011 there will be 130 million mobile TV users globally, and the global consumer revenue for mobile TV services will be worth €4.7 bn ($6.3 bn). Of this amount, mobile broadcast TV will account for €3.3 bn and cellular unicast TV €1.4 bn.

Approximately 90% of mobile TV revenue will be based on monthly subscription fees, whereas pay-per-view and pay-per-day models will play only a minor role.The market is expected to grow in all areas and regions. In 2011, it is anticipated that mobile TV will generate almost €2 bn in Europe, €1.8 bn in North America and €1 bn in South Korea and Japan.The consumer market for mobile TV services in 2006 amounted to €170 m, divided quite evenly between European and Asian (South Korea and Japan) markets, with the North American market reaching only a minor share. Looking at these figures, North America will witness the fastest growth in the future.

“Mobile TV’s revenue potential is greater than that of games or even music due to the mass market nature of the product”, believes Screen Digest Mobile TV specialist, Ronan de Renesse. Further, he anticipates that customers will subscribe to ‘simulcast’ channels – that is, simultaneous broadcasts of conventional TV programming.The scope of the study undertaken by Screen Digest focused on consumer revenues. In addition to these, there will be other revenue sources for mobile TV, such as advertising. [more]

In Indien startet jetzt nach einem Jahr Verzögerung ein Mobile TV Trial. Doordarshan (DD) und Nokia (Nokia N92) stellen laut Indiatimes 8 Kanäle in Delhi bereit. Jeder in diesem Bereich kann das DVB-H Signal mit einem Mobile TV fähigen Endgerät empfangen. Im laufe des Tests sollen noch acht weitere Kanäle dazu kommen. Laut Lloyd Mathias, Director-Marketing von Motorola bestehen Gespräche um einen weiteren Endgerätehersteller an dem Test partizipieren zu lassen. Zu beachten ist, dass Doordarshan exklusiv die Lizenz für digital video broadcast via DVB-H besitzt. Auf der EXPO in Delhi wurden auch DVB-SH und Qualcomm’s MediaFLO präsentiert. Mal sehen für welchen Standard sich Indien entscheidet.

Via Wireless News

Das Projekt “Television Mobile Sans Limite” (Handy TV ohne Grenzen) erhält von Frankreich eine Betrag von knapp 38 Millionen Euro zur Weiterentwicklung von Mobile TV über Satellit (DVB-SH). Die EU Kommission erlaubt die Untersützung des Projekts durch die Agence de l’Innovation Industrielle (Agentur für industrielle Innovation). Anfangs werden 16,1 Mio Euro zur Verfügung gestellt, weiterhin stehen 21,5 Mio Euro als rückzahlbare Vorschüsse bereit. Das Projekt wird von Alcatel-Lucent geleitet und besteht aus 3 öffentlichen Forschungsinstituten und 7 Unternehmen aus der Branche - alle mit Sitz in Frankreich. Hier sieht man, wie der Staat die Entwicklung von Mobile TV fördern kann. Die einzigen Bedenken der EU Kommission sind laut der für Wettbewerb zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes, dass sich das Projekt nur auf Frankreich bezieht. Die Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt werden jedoch Nutzen für alle EU Bürger bringen. Der DVB-SH-Dienst wird ab 2009 neben den heute bereits vorhandenen Mobil-TV-Diensten, die den ersten Bedarf decken, auf den Markt kommen.